Positiv zu werten ist, dass der nunmehr in den USA lebende Beschuldigte nach eigenen Angaben – zumindest seit dem Antritt seiner neuen Anstellung und wohl nicht zuletzt aufgrund von möglichen Drogentests – keine harten Betäubungsmittel mehr konsumiert und seit der Haftentlassung anfangs 2021 keine Rückfälle erlitten habe. Allerdings habe er anfangs in den USA noch (legales) Cannabis konsumiert (vgl. Protokoll, S. 4 f.). Er konnte – soweit ersichtlich – das Drogenmilieu bzw. sein problematisches Umfeld verlassen und geht nun (wieder) einer geregelten Arbeit nach, was ihm eine Einkommensgrundlage und eine Zukunftsperspektive verschafft. Ob seine positive Veränderung auch von Dauer sein