Die jüngste Tochter lebt auch derzeit getrennt von ihren Eltern und ihren Geschwistern in der Türkei (Protokoll der Berufungsverhandlung S. 12). Aufgrund ihrer kurzen Aufenthaltsdauer in der Schweiz ist davon auszugehen, dass die Kinder noch sehr stark mit der Kultur und den Bräuchen in Moldawien verbunden sind. Diese Verbundenheit zeigt sich auch in sprachlicher Hinsicht: So verfügten die Kinder zum Zeitpunkt des Vorfalls häuslicher Gewalt am 2. September 2021 über keinerlei Deutschkenntnisse (MIKA-Akten act.