Das Vorliegen eines gültigen Strafantrags ist eine Prozessvoraussetzung (BGE 129 IV 305 E. 4.2.3; NIKLAUS OBERHOLZER, Grundzüge des Strafprozessrechts, 4. Aufl. 2020, S. 239, Rz. 766). Es ist Sache der Anklagebehörde bzw. des Gerichts, das Vorliegen eines gültigen Strafantrags nachzuweisen (Urteil des Bundesgerichts 6B_11237/2018 vom 15. Mai 2019 E. 1.5.1; CHRISTOF RIEDO, a.a.O., N. 42 zu Art. 31 StGB). Sind Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt, so wird das Verfahren eingestellt (Urteile des Bundesgerichts 6B_991/2013 vom 24. April 2014 E. 2.3; 6B_1181/2016 vom 13. Dezember 2017 E. 2.2; NIKLAUS OBERHOLZER, a.a.O., S. 566, Rz. 1842).