Dr. med. L. wurde zudem an der vorinstanzlichen Hauptverhandlung vom 2. Juni 2022 als sachverständige Zeugin befragt, wobei ihre damaligen Aussagen im Wesentlichen noch mit dem Stand im aktuellen Therapieverlaufsbericht übereinstimmen. Sie empfehle kein rein ambulantes Setting, sondern dass dieses vorläufig noch mit Rahmenbedingungen abzustützen sei. Ein mögliches Szenario sei, dass er sich von der Stiftung AA. löse und eine eigene Wohnung beziehe, dies jedoch mit Begleitung (begleitetes Wohnen oder psychiatrische Spitex). Hinsichtlich des sozialen Umfelds des Beschuldigten bestehe eine Unsicherheit, da nicht klar sei, wie entscheidend namentlich das Schachspielen in der Stiftung AA.