Nichts Anderes kann aus den Ausführungen von Dr. med. L. und K. im Therapieverlaufsbericht vom 20. Februar 2023 abgeleitet werden. Sie beschreiben zwar das Risiko für delinquente Handlungen darin als sehr gering und schildern, dass durch die Behandlung das Delinquenzrisiko deutlich habe gesenkt werden können, da die Schizophrenieerkrankung als remittiert beurteilt werden könne und die Positivsymptomatik (beispielsweise Halluzinationen, Wahnvorstellungen) sowie insbesondere die – für die Prognose weitaus wichtigere – Negativsymptomatik (Affektund Sprachverarmung, Verlangsamung, Aktivitätsminderung, Kontaktmangel, sozialer Rückzug und Einbusse an Initiative) – deutlich abgenommen hätten.