Es ist nicht ersichtlich, dass der Beschuldigte unter dem starken Druck seines Kollegen oder aus einer subjektiv aussichtlos empfundenen Lage heraus gehandelt hätte. Er konnte denn auch keinen nachvollziehbaren Grund nennen, wieso er Geld gebraucht hätte, stattdessen sei ein Teil des Geldes nachträglich in einem Club ausgegeben worden. Seine Entscheidungsfreiheit war auch nicht massgeblich durch den Konsum von Alkohol oder Marihuana eingeschränkt, was das planmässige Vorgehen und die erfolgreiche Tatbegehung offenbaren.