In den 40er Jahren senke sie sich auf unter 1 Prozent ab. Das Sich-Schneiden als auffälliges Merkmal erinnere zwar stark an Boderlinepatientinnen, wobei – unabhängig von einer Borderline-Störung – ein Hang zur Selbstverletzung auch bei Männern nicht selten sei. Dr. med. H. hat somit die Diagnose einer Borderline-Störung mit dissozialen Zügen konkret berücksichtigt und widerlegt. Stattdessen hat er schlüssig dargelegt, weshalb er von einer dissozialen Persönlichkeitsstörung mit paranoiden Zügen ausgegangen ist (Gutachten, S. 13 ff., GA act. 217 f. und 228, Protokoll Berufungsverhandlung S. 13 ff.). Im Gegensatz zu Dr. med. M. und N. hat Dr. med.