Theoretisch sei auch eine Kombination der Störungen möglich. Bei näherer Betrachtung seien die Kriterien jedoch nicht oder nicht in einem störungsspezifischen Sinne erfüllt, womit die Diagnose einer Borderline-Störung kriteriologisch letztlich nicht vollständig sei. Dies sei umso weniger der Fall, als die Borderline- Persönlichkeitsstörung eine eher frauenwendige Diagnose sei, die sich eher auf jüngeren Jahrgänge, typischerweise 15-jährige Mädchen, beschränke. In den 40er Jahren senke sie sich auf unter 1 Prozent ab.