Dies erfolgt nur, wenn durch den Vollzug die Schlechtprognose entfällt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_913/2017 vom 16. Januar 2018). Davon kann vorliegend aber nicht ausgegangen werden, nachdem sich der Beschuldigte vom unmittelbar anstehenden Vollzug einer mehrmonatigen Freiheitsstrafe, nämlich dem unbedingt ausgesprochen Teil der Freiheitsstrafe von 18 Monaten, der aufgrund der fehlenden Hafterstehungsfähigkeit ausblieb, und auch der noch drohenden Freiheitstrafe von 18 Monaten, die bedingt ausgesprochen wurde, sowie der relativ langen Untersuchungshaft von 135 Tagen nicht nachhaltig hat beeindrucken lassen und erneut delinquiert hat.