Mit Schreiben vom 21. September 2022 bestätigte V. wiederum, dass die Therapie weitergeführt und in der Zwischenzeit 8 weitere Konsultationen stattgefunden hätten. Er schildert einen durchgehend erfolgreichen Behandlungsverlauf, so habe der Beschuldigte eine echte Abneigung gegen problematische Substanzen [Anmerkung des Gerichts: Kokain und Alkohol] entwickelt und es würde einen voranschreitenden Wegfall der definierten Risikofaktoren geben. Es sei aktuell von einer weiteren Senkung des Rückfallrisikos und einer deutlichen Minderung des Gefahrenpotentials im Sinne der Legalprognose auszugehen.