Dabei könne sich die symptomarm verlaufende paranoide Schizophrenie in gewissen Fällen auch auf dem Boden einer paranoiden Persönlichkeitsstörung ergeben. Die gesamte bisher gezeigte Symptomatik gehe tendenziell über die Diagnose einer anhaltenden wahnhaften Störung hinaus, ohne allerdings die Kriterien einer (paranoiden) Schizophrenie vollumfänglich zu erfüllen. Auf Grund der minimalistischen und zum Teil widersprüchlichen Dokumentation und des misstrauisch-verschlossenen Naturells des Beschuldigten könne keine der beiden Diagnosen völlig ausgeschlossen werden. In Bezug auf einen allfälligen Suchtmittelkonsum führt der Gutachter aus, dass sowohl Cannabis- als auch Alkoholkonsum