Gleiches gilt in Bezug auf die weiteren von ihr erhobenen Vorwürfe der mehrfachen Schändung wie auch der mehrfachen sexuellen Nötigung. Anlässlich der Einvernahme vom 11. September 2019 machte sie geltend, dass der Beschuldigte aufgrund seines damaligen Berufs als Lastwagenchauffeur teils spät nach Hause gekommen sei oder früh zur Arbeit habe müssen. So sei es dazu gekommen, dass er sie teilweise mitten in der Nacht geweckt und einfach mit ihr Geschlechtsverkehr vorgenommen habe. Er sei ohne Vorwarnung in sie eingedrungen, ohne dass es ihn interessiert habe, ob sie wach sei oder Lust habe. Sie habe sich danach einfach völlig beschissen und ausgenutzt gefühlt.