Selbst die Mutter von A.L., D.L., gab an der Berufungsverhandlung an, dass sie befürchte, dass ihre Tochter Nacktaufnahmen von sich verkauft habe, da solche Aufnahmen von A.L. in ihrer damaligen Schule aufgetaucht seien (Protokoll Berufungsverhandlung S. 16 f.). Aufgrund dessen erscheint es nicht unwahrscheinlich, dass A.L., im Hinblick auf den Erhalt der von ihr dermassen erhofften Arbeitsstelle, mit den am 13. Mai 2020 vorgenommenen sexuellen Handlungen hätte einverstanden sein können.