Bei B. wurde eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert. Gemäss dem Bericht von M. leide die Patientin unter starkem Wiedererleben der Vorfälle (Bilder und Albträume). Kleinste Reize im Alltag würden die Erinnerungen hervorholen. Auch die Präsenz ihrer Mutter, ihres Bruders und insbesondere der Schwester würden bei ihr starke Erinnerungen auslösen. Auch beim Geschlechtsverkehr mit ihrem jetzigen Freund leide B. regelmässig unter innerem Wiedererleben. Zudem leide sie unter erhöhter Schreckhaftigkeit, innerer starker Unruhe, einem ständigen «sich in Gefahr fühlen» resp. «auf der Hut sein müssen». Zudem sei eine eingeschränkte Belastungsfähigkeit ersichtlich.