Der Vater ist vermögend. Zudem hat die Beschuldigte vor einigen Jahren Geld in ein Zimmer eines Hauses, welches ihr Vater im Kosovo baut, investiert (Protokoll der Berufungsverhandlung, S. 29). Sowohl die Sprache als auch die Kultur sind ihr bestens vertraut. Ihre Chancen auf Wiedereingliederung in die Berufswelt sind vergleichbar mit jenen in der Schweiz oder aufgrund der sprachlichen Kenntnisse sogar besser. Was die persönliche Beziehung mit ihren erwachsenen Söhnen anbelangt, ist festzuhalten, dass sie ohne Weiteres mit den modernen Kommunikationsmitteln oder im Rahmen von Besuchen im Kosovo weiterhin Kontakt zu ihnen pflegen und die Beziehung aufrechterhalten kann.