Die soziale Integration in der Schweiz ist insgesamt als schwach zu bezeichnen. Abgesehen von ihren Söhnen und ihrem Exmann, mit welchen sie immer noch im selben Haushalt lebt, pflegt die Beschuldigte keine sozialen Kontakte und verfügt insoweit über kein tragfähiges soziales Netz. Mit ihren Familienangehörigen unterhält sie sich in ihrer Muttersprache. Trotz der langen Anwesenheit sind die Deutschkenntnisse äusserst bescheiden, was auch aus dem Umstand, dass für sämtliche Befragungen ein Dolmetscher beigezogen werden musste, ersichtlich ist. Dasselbe gilt auch bezüglich der wirtschaftlichen Integration.