Dass der Wohnungsschlüssel unter der Fussmatte deponiert war, war der Beschuldigten aus einem Gespräch am Vorabend zwischen D.M. und deren Kindern bekannt. Mithin erforderte der Diebstahl ein gewisses Mass an Planung und Vorbereitung und ist nicht etwa spontan anlässlich einer sich der Beschuldigten unverhofft bietenden Gelegenheit erfolgt. Auch wenn es sich bei einer Gesamtbetrachtung nicht um einen Fall besonders schwerer Kriminalität handelt, so zeugt das Vorgehen der Beschuldigten doch von einer beachtlichen kriminellen Energie und Durchtriebenheit.