Am 14. März 2022 reichten E.M. und D.M. dem Obergericht ein Schreiben ein, worin ausgeführt wird, dass mit dem Diebstahl neben dem Geld auch sämtliche Belege betreffend Herkunft des Geldes verschwunden seien. Ferner sei der Beleg bezüglich der Erbschaft von Hand geschrieben worden und die Mutter habe darin festgehalten, dass die Erbschaft an die Kinder von E.M. zukommen solle, sobald die Kinder alt genug seien, um zu verstehen, was ein Erbe sei. Es ist davon auszugehen, dass es sich beim wiedergegebenen Wortlaut um eine Niederschrift aus der Erinnerung und somit nicht um den exakten, von der Mutter verfassten Wortlaut, handelt.