In seiner bisherigen Therapie sei die Kontaktaufnahme zu minderjährigen Knaben als eindeutige Risikosituation herausgearbeitet worden, die zu vermeiden sei. Seine Motivation zu einer Verhaltensänderung sei daher aufgrund des stattgefundenen Beziehungsaufbaus zu L.N. und M.N. als brüchig zu erachten. Weiter sei seine Willensstärke in Reizsituationen als schwach einzuschätzen. Die Souveränität, mit Risikosituationen umzugehen, das Gelernte über sein Groomingverhalten umzusetzen und auf seine Bedürfnisse zu verzichten, würden daher noch am Anfang einer deliktorientierten Therapie stehen. Sodann habe der Beschuldigte seinem Therapeuten den Kontakt zu L.N. und M.N. und deren Übernachten bei ihm