Das Vorgehen des Beschuldigten war dabei kontinuierlich und strukturiert, reiste er doch alle paar Monate in die Schweiz ein, um Rohstofflieferungen zu empfangen und Bestellungen auszuliefern. Nebst dem dafür betriebenen Organisations- und Zeitaufwand investierte der Beschuldigte auch erhebliche finanzielle Mittel in seine deliktische Tätigkeit, indem er dafür Räumlichkeiten anmietete und Maschinen und Gerätschaften im Wert von mehreren tausend Franken anschaffte. Entsprechend gross war die kriminelle Energie, mit welcher der Beschuldigte seine deliktische Tätigkeit verfolgte.