Produkte zur invasiven oder parenteralen Applikation wie Ampullen, Injektions- oder Infusionsflaschen oder Fertigspritzen meist auf Arzneimittel hin. Weil das öffentliche Interesse am Schutz der Gesundheit der Patienten und Konsumenten einen hohen Stellenwert hat, ist in erster Linie die objektive Zweckbestimmung massgebend für die Rechtsnatur eines Produktes (EGGENBERGER STÖCKLI/KESSELRING, in: Basler Kommentar, Heilmittelgesetz, 2. Aufl. 2021, N. 18 f. zu Art. 4 HMG; vgl. auch BORIS KREIT, Bekämpfung der Heilmittelkriminalität, Leitfaden für die Praxis, 2016, S. 24 f. m.w.H.).