Dadurch, dass der Beschuldigte ihr versprach, er würde sie dorthin führen, dass sie ohne seine Hilfe diese Erleuchtung nie erreichen würde und dass dazu auch die orale Befriedigung gehöre, wurde sie vom Beschuldigten so sehr unter Druck gesetzt, dass sie keinen anderen Ausweg sah, als die sexuellen Handlungen vorzunehmen. Indem der Beschuldigte D. im Rahmen der gemeinsamen geistigen Arbeit jeweils aufforderte, ihn oral zu befriedigen, aktualisierte er einerseits den über lange Zeit aufgebauten Zwang mit Blick auf die Notwendigkeit der oralen Befriedigung auf dem Weg der Erleuchtung.