Sein Wunsch auf Haftentlassung habe auch darauf gegründet, am Geburtstag seiner Tochter anwesend sein zu können. Weder im Kosovo noch in Deutschland habe er ein berufliches oder soziales Beziehungsnetz, auf welches er im Falle einer Flucht zurückgreifen könnte. Ein Absetzen ins Ausland käme faktisch dem vollständigen Verlust sämtlicher beruflicher und sozialer Lebensgrundlagen und Perspektiven gleich. Um seine Schulden begleichen zu können, habe er bei seiner Arbeitgeberin ein Darlehen von Fr. 20'000.00 aufgenommen, welches er in monatlichen Raten zurückzahle. Auch dies spreche gegen Fluchtgefahr. Eine Flucht käme fast schon einer sozialen und beruflichen Selbstzerstörung gleich.