Das Opfer wird erst in einem späten Stadium erstmalig um Geld gebeten, mithin zu einem Zeitpunkt, in welchem das Opfer bereits vollstes Vertrauen in den Täter bzw. dessen Existenz entwickelt hat. Angesichts dieser emotionalen Komponente und der zu diesem Zeitpunkt bereits starken Verbundenheit eines Opfers zum Täter genügt der Hinweis eines aus der Sicht des Opfers fremden Bankmitarbeiters, es könnte sich um einen Betrugsversuch handeln, womöglich nicht, um die Existenz einer vom Opfer geliebten und vermeintlich vertrauten Person in Zweifel zu ziehen und das über Wochen aufgebaute Lügengebäude zum Einsturz zu bringen.