Bei diesen Fotos und Dokumenten dürfte es sich um mutmasslich gestohlene Unterlagen einer tatsächlich existierenden Person handeln. Angesichts dessen ist nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin von der Existenz bzw. der Identität von "Dave" überzeugt war, zumal sie mit diesem über Wochen einen mutmasslich intimen und intensiven Kontakt pflegte. Es entspricht dem gewöhnlichen modus operandi eines "Romance Scams" und ist wohl den meisten Formen des Internetbetrugs gemein, dass das Opfer wie vorliegend die Beschwerdeführerin den "Geliebten" nie persönlich trifft, bevor sie ihm Geld zukommen lässt.