Zudem geben die Täter z. T. ebenfalls (vermeintlich) persönliche Dinge aus ihrem fiktiven Leben preis, um das Vertrauen zu erhöhen. Allfälliges (verbleibendes) Misstrauen bei den Opfern wird bisweilen proaktiv durch die Übersendung von Fotos oder Dokumenten oder durch die Aussagen anderer Personen (vermeintliche Freunde, Familienangehörige, Rechtsanwälte, Diplomaten oder Ärzte) beseitigt. Gerade die rein digitale Kommunikation und somit das Fehlen einer physischen Anwesenheit (Fehlen nonverbaler Signale) erleichtert es den Tätern, eine "ideale" Beziehung zu konstruieren und ihr Verhalten dem jeweiligen Opfer anzupassen.