muss formell verstanden werden, nämlich als das Verfahren, das zum angefochtenen Entscheid geführt hat oder zu dem darin zu erwartendem Entscheid führen muss. Er umfasst dagegen nicht ein anderes oder früheres Verfahren, das sich im weiten Sinne auf das gleiche Geschäft bezieht, nämlich auf die gleiche Gesamtheit von die gleichen Parteien betreffenden Sachverhalte und Rechtsfragen. Eine "gleiche -4- Sache" im Sinne von Art. 56 lit. b StPO impliziert somit eine Identität der Parteien, des Verfahrens und der streitigen Fragen (BGE 143 IV 69 [= Pra 106 {2017} Nr. 97] E. 3.1 m.w.H.).