In der Histologie der Erstoperation zeige sich ein entzündungsfreier, aboraler Resektionsrand und nur eine minimale, akute Entzündung des oralen Resektionsrandes. Entsprechend könne man davon ausgehen, dass der Morbus Crohn zu diesem Zeitpunkt nicht in einem akuten Schub an den Resektionsrändern vorgelegen habe. Somit sei die Ausdehnung des Eingriffs korrekt. Das Hemikolektomie-Präparat zeige aber eine aktive Kolitis im Resektat (Frage 3). Das 2. Operationspräparat zeige Ausdruck einer Entzündung, enthalte aber keine Morbus Crohn typischen Veränderungen.