Wie das Beispiel der Fussballweltmeisterschaft 2010 aber zeigt, wird der Begriff jedenfalls heute in dem Sinne verwendet, dass jemand eine grosse Genugtuung erfahren habe. Es ist offensichtlich, dass die ZDF-Sportmoderatorin Katrin Müller-Hohenstein Miroslav Klose nicht als Nationalsozialisten bezeichnen wollte, sondern sie zum Ausdruck bringen wollte, dass dieser Genugtuung erfahre, nachdem er im Vorfeld der Fussballweltmeisterschaft kritisiert worden war. In diesem Sinn wurde sie denn auch von ihrem Moderationskollegen Oliver Kahn verstanden, der ihr zustimmte und meinte, das Goal müsse für Miroslav Klose ein Erlösung sein.