Die Zahlungseinstellung gilt dabei als das äusserlich erkennbare Merkmal einer Zahlungsunfähigkeit. Bezieht sich die Zahlungseinstellung auf die fälligen Löhne der Arbeitnehmer oder auf öffentlich-rechtliche Forderungen, wie etwa AHV-, IV- und UVG- -9- Prämien, ist Art. 190 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG i.d.R. erfüllt (ALEXANDER BRUNNER/FELIX H. BOLLER/EUGEN FRITSCHI, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021, N. 11 ff. zu Art. 190 SchKG).