Abgesehen davon erscheint es nicht glaubhaft, dass sie während 16 Jahren unter psychischem Druck wöchentlich zu sexuellen Handlungen genötigt worden sein soll. Dies deshalb, weil bis heute nicht klar ist, was eigentlich Inhalt dieses psychischen Drucks gewesen sein soll. Die pauschale Aussage, wonach sie Angst gehabt habe, dass er sie alle umbringen werde, wegen all dieser Drohungen und wegen der Waffen (act. 326 f., Fragen 94, 104), überzeugt nicht, zumal sie dem Beschuldigten nicht vorwirft, er habe sie mit Drohungen gefügig gemacht (act. 328, Frage 127, wonach sie zu ihm ins Bett ging, wenn er sie gerufen habe).