Fraglich sei, ob das Opfer ihn tatsächlich am Tatort gesehen habe oder lediglich aufgrund der Umstände und des Schockmoments sowie der bestehenden und aufgrund des Scheidungsverfahrens angespannten zwischenmenschlichen Situation glaube, ihn gesehen zu haben. Betrachte man anhand der Opferaussage, was vom Täter sichtbar gewesen sei, stelle sich die Frage, ob eine Identifikation überhaupt möglich gewesen sei. Weiter korrelierten die Angaben hinsichtlich der Merkmale des Täters (Kopfbedeckung, Tuch, Grösse) nicht mit jenen Angaben der Zeugen. Dass am Tatort noch ein weiteres Fahrzeug gewesen sei, habe nicht erstellt werden können.