Eine Einwilligung setzt voraus, dass es sich um ein verzichtbares Rechtsgut handelt, also nicht um das Leben selbst. Sie muss vom Berechtigten vor dem Eingriff in Kenntnis aller wesentlichen Umstände und freiwillig erfolgen und nach aussen kundgegeben werden (MAIER, a.a.O., N. 36 zu Vor Art. 187 StGB mit Verweis auf BGE 124 IV 258 E. 3 sowie Urteil des Bundesgerichts 6B_445/2009 vom 6. Oktober 2009; vgl. auch MARCEL ALEXANDER NIGGLI/CAROLA GÖHLICH, in: Basler Kommentar, Strafrecht, 4. Aufl. 2019, N. 19 ff.