Die Tatbestände der üblen Nachrede (Art. 173 StGB) und der Verleumdung (Art. 174 ZGB) schützen das Rechtsgut der Ehre. Antragsberechtigt (Art. 30 Abs. 1 StGB) und geschädigt (Art. 115 Abs. 1 StPO) sind somit Personen, die in ihrer Ehre verletzt werden (MAZZUCCHELLI/POSTIZZI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 65 und N. 95 zu Art. 115 StPO). Rechtsgutsträger können auch juristische Personen sein (RIKLIN, in: Basler Kommentar, Strafrecht, 4. Aufl. 2019, N. 40 zu Vor Art. 173 StGB m.H.).