Der Grundsatz, dass die Begutachtung in aller Regel durch einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie erfolgen muss (vgl. BGE 140 IV 49 E. 2.7), gilt nicht nur, wenn die Notwendigkeit der erstmaligen Anordnung einer Massnahme gemäss Art. 56 Abs. 3 StGB zu beurteilen ist, sondern auch, wenn – wie hier – über die Verlängerung einer Massnahme gemäss Art. 59 Abs. 4 StGB zu entscheiden ist. Zwar schreibt das Gesetz insofern eine Begutachtung nicht zwingend vor (BGE 135 IV 139 E. 2.1 mit Hinweis auf HEER, in: Basler Kommentar, Strafrecht I, 3. Aufl. 2013, N. 126 zu Art. 59 StGB; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 6B_850/2013 vom 24. April 2014 E. 2.3.1 und E. 2.3.3).