Der Beschuldigte vermische in seiner Beschwerdeantwort wild die Aussagen der Beschwerdeführerin zu völlig unterschiedlichen Vorkommnissen und wolle daraus Widersprüche ableiten, was nicht angehen könne. Dass die Beschwerdeführerin anlässlich der polizeilichen Einvernahme vom 24. September 2020 von einer Vergewaltigung während der Fastenzeit berichtet habe, anlässlich der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 15. Dezember 2020 nicht erneut die bereits erwähnte Vergewaltigung geschildert, sondern von einem Vorfall berichtet habe, an dem sie vom Beschuldigten geschlagen worden sei, sei nicht per se ein Widerspruch.