Eine absichtliche Okklusion einer Vena petrosa superior weise ein gefährliches Risikopotential auf bei Patienten mit einer Trigeminusneuralgie, die nicht an einer die Lebenszeit begrenzenden cerebralen Krankheit (z.B. einem Hirntumor mit neurologischen Störungen) leiden und bei welchen kein erhöhtes intraoperatives Risiko in Kauf genommen werden müsse, um einen nennenswerten Behandlungserfolg zu erzielen. Es stünden weiter mittlerweile überzeugende und erfolgreiche mikrochirurgische Operationsmethoden zur Verfügung, die in allen Situationen den Erhalt der Vena petrosa superior gewährleisten würden (act. 156.98).