die Items vieler moderner Prognoseinstrumente sind vorwiegend statisch, retrospektiv ausgerichtet. Die in der Praxis geläufigen Prognosemanuale erschöpfen sich in weiten Teilen in der Benennung belastender Merkmale, rückfallverhindernde biographische Veränderungen wie bspw. das Lebensalter oder veränderte Umstände im Verlauf des Lebens bleiben zu wenig beachtet (vgl. MARIANNE HEER, Nachverfahren bei strafrechtlichen Massnahmen, in: Heer/Habermeyer/Bernard [Hrsg.], Forum Justiz & Psychiatrie, Band 3, 2018, S. 80 f. [fortan HEER, Nachverfahren bei strafrechtlichen Massnahmen];