2014, N. 18 f. zu Art. 34 DSG). Da es sich bei Art. 34 DSG um eine Übertretung handelt (Art. 333 Abs. 1 i.V.m. Art. 103 StGB), sind die Bestimmungen über die Verantwortlichkeit des Unternehmens (Art. 102 StGB) nicht anwendbar (Art. 333 Abs. 1 i.V.m. Art. 105 Abs. 1 StGB). Demgemäss kommt auch keine subsidiäre strafrechtliche Verantwortlichkeit nach Art. 102 Abs. 1 StGB in Betracht (hierzu: NIGGLI/GFELLER, in: Basler Kommentar, Strafrecht I, 4. Aufl. 2019, N. 57 zu Art. 102 StGB). Wegen Widerhandlungen gegen Art. 34 StGB können folglich einzig natürliche Personen strafrechtlich belangt werden (NIGGLI/MAEDER, a.a.O., N. 13 ff. zu Vor Art. 34 und 35 DSG).