kommentar, 2. Aufl., Zürich 1997, N 4 zu Art. 197), dass die Darstellung eine aus jedem realistischen Zusammenhang gerissene, übersteigerte und auf sich selbst konzentrierte Sexualität zum Gegenstand hat. Pornographische Erzeugnisse leben vom betonten Hinsehen. Wo Zielrichtung und demonstrative Darstellung zusammenkommen, liegt Pornographie vor. Sie ist objektiv darauf ausgerichtet, beim Konsumenten geschlechtliche Erregung zu wecken und den Leser, Betrachter oder Zuhörer sexuell aufzureizen (Trechsel, a.a.O., N 4 zu Art. 197; Rehberg/Schmid/Donatsch a.a.O., S. 453). Zentral für die Pornographie ist die sexuelle Handlung.