Auffallend sei das deutlich dissimulierende und zum Teil etwas läppisch anmutende Verhalten des Patienten, welches wahrscheinlich durch frontale Läsionen und möglicherweise Störung thalamofrontaler Netzwerke zu erklären sei. Die vom Patienten geschilderten Beschwerden, die als eher untertrieben einzuschätzen seien, seien aus interdisziplinärer Sicht uneingeschränkt nachvollziehbar und dürften eher schwerer wiegen als vom Patienten beschrieben und empfunden. Allein aufgrund des zerebellären sowie mesenezephalen Syndroms mit Spontannystagmus und Hemitaxie sei eine erhebliche Gleichgewichtsstörung mit rascherer Erschöpfbarkeit zu erwarten.