Auch Schüttelfrost fehle in der Anamnese. Weiter würden ein makulopapuläres Exanthem, geschwollene Lymphknoten und das typische nekrotische Hautareal fehlen. Zudem fehle im vorliegenden Fall im Laborbefund vom 6. Juli 2023 ein positiver IgM-Titer zur Gänze, sodass eine Erstinfektion mit Rickettsia conorii am 11. Juni 2023 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschliessen sei. Aber auch bei einem Zweitkontakt wäre ein positiver IgM-Titer zu erwarten gewesen. Für den isoliert erhöhten IgG-Titer käme eine frühere Infektion mit Rickettsia conorii infrage.