Vielmehr werde ein stark ablehnendes Verhalten gegenüber weiteren zur Verfügung stehenden und durch den behandelnden Arzt empfohlenen therapeutischen Möglichkeiten (stationäre, teilstationäre, Domizilbehandlung) beschrieben. Bei derart schwerwiegender psychischer Symptomatik, wie sie in den Berichten beschrieben werde, bestehe in der Regel ein erheblicher Leidensdruck, welcher konsekutiv den Wunsch nach einer intensiveren Behandlung nach sich ziehe. Bei der Beschwerdeführerin scheine keine Intensivierung der therapeutischen Bemühungen erfolgt zu sein. Ein hoher Leidensdruck könne angesichts der fehlenden Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen nicht erkannt werden.