Gesamtbilanzierend zeige sich nach systematischer Analyse aller relevanten versicherungsmedizinischen Kriterien das einheitliche Bild einer chronischen Schultergelenksschädigung ventral glenohumeral. Das Labrumgewebe erscheine in den arthroskopischen Bildern klar und deutlich degenerativ zerfetzt, die Knorpelschädigungen würden beidseits auf chronische Überlastungen hindeuten. Die Sportexpositionen mit olympischem Gewichtheben und Crossfit seien ein deutliches Indiz für die chronische Schädigungsgenese. Der Schadensmechanismus mit den ausgestreckten Armen würde grundsätzlich eine Aussenrotationskomponente verunmöglichen, sodass die Hypothese einer ventrokaudalen Schulterluxation oder -