sion bei einer vorderen Schultergelenkluxation, wenn der Humeruskopf gegen das Labrum nach ventrokaudal gepresst werde. Demzufolge könne der ätiologische Zusammenhang zwischen dem gemeldeten Ereignis und den objektivierbaren morphologischen Veränderungen in beiden Gelenken nicht erklärt werden, da bei einem Sturz nach vorne mit Abstützen durch den Arm eine posteriore (posterokraniale) Translation des Humeruskopfes gegenüber dem Glenoid entstehe. Daher wäre in diesem Fall unter Berücksichtigung der biomechanischen Eigenschaften eine hintere Labrumläsion zu erwarten. Hinsichtlich der radiologischen Stellungnahme werde auf die Beurteilung des hinteren Labrums hingewiesen.