Der Arbeitgeber habe den Arbeitsvertrag zwischenzeitlich auf Ende Februar 2025 gekündigt. Dadurch sei es wiederum zu einer Verschlechterung des psychischen Zustandes gekommen. Klinisch würden sich Anhaltspunkte für ein mittelgradiges depressives Syndrom finden, welches ätiologisch in erster Linie einer Erschöpfungsdepression in Folge jahrelanger beruflicher Überbelastung bzw. Überforderung zuzuordnen sei. Diesbezüglich werde empfohlen, die bereits begonnene ambulante Psychotherapie weiter fortzusetzen. Zusätzlich erscheine der Beginn einer medikamentösen antidepressiven Behandlung sinnvoll und indiziert.