Es sei eine Erfahrungstatsache, dass die Intensität von Symptomen unmittelbar nach dem auslösenden Ereignis am stärksten sei und im Rahmen der immer eintretenden Heilung innerhalb von sechs bis acht Wochen, plus/minus vier Wochen, stetig abnehme, bis letztlich der Status quo sine erreicht sei. Diese erfolge bekanntlich auch dann, wenn ein Vorzustand bestehe und wenn, wie in casu, keine somatisch nachweisbare Komplikation die Heilung störe. Dass dies nicht gleichbedeutend mit einer ebenso langen Beeinträchtigung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit sei, verstehe sich von selbst (VB 124 S. 6).