Psychiatrisch bestehe heute eine Anpassungsstörung mit gemischten emotionalen Gefühlen bei Chronic Fatigue. Im Verlauf der Untersuchung sei die Veränderung der Vigilanz und der affektiven Situation der Beschwerdeführerin sehr eindrücklich gewesen, die Schilderungen der Zunahme der Fatigue über den Tag beängstigend. Die Beschwerdeführerin zeige sich leistungsorientiert, die schwere Diagnose teilweise (noch) verdrängend. Eine depressive Dekompensation bestehe aktuell nicht, die Beschwerdeführerin müsse jedoch eine erhebliche Abwehrarbeit leisten (VB 114.1 S. 7). -7-