Die Diagnose eines ASS tauche darin zwar als Hauptdiagnose auf, der Bericht befasse sich inhaltlich jedoch nur mit der darauffolgenden Diagnoseauflistung. Im ganzen Bericht werde, ausser in der Diagnoseliste, das angebliche Asperger-Syndrom nur an einer Stelle erwähnt, an der festgehalten werde, dass diesbezüglich eine Psychoedukation stattgefunden habe. Die Auffälligkeiten des Beschwerdeführers seien nach wie vor genügend mit den bestehenden Diagnosen einer Sozialphobie, einer ADS, einer Depression, eines chronisch motorischen Tics und von Schlafschwierigkeiten erklärbar. Die medikamentöse Einstellung während der Hospitalisierung habe auch in diesem Kontext stattgefunden.