Die Beschwerdeführerin zeige auch leistungsorientierte und ängstliche Persönlichkeitszüge, wobei die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht gestellt werden könne, dies vor allem auch aufgrund des Längsverlaufs mit vor der Erkrankung sonst normaler Sozialisation und voller Leistungsfähigkeit. Es sei unter der adäquaten Behandlung und dem natürlichen Verlauf zu einer Besserung gekommen. Die Prognose sei bei gutem Verlauf und guter Motivation günstig. Die in den Akten aufgeführten Diagnosen könnten zu den damaligen Zeitpunkten bestätigt werden. Es bestünden gute Ressourcen mit einer soliden Berufsausbildung und guter Berufserfahrung als leitende Angestellte.